Cocktails. 10 Facts und leckere Rezepte

Wir haben uns in einem Cocktail Workshop des neuen Schweizer Onlineshop siroop auf eine Reise in die faszinierende Welt des Bar- und Trinkgenusses begeben. Und natürlich möchten wir dir unsere Erkenntnisse nicht vorenthalten 😉

Hier die Top 10 Facts, sowie Tipps und Rezepte, damit es dir an nichts fehlt für einen unvergesslichen Cocktailabend mit Freunden.

Von Olivia

 

Was trinkst du am liebsten? Einen fruchtigen Berry Mojito, erfrischenden Gin-Basil Smash, oder einen stylischen Cosmopolitan? Und was trinkst du meistens? Rum und cola? Gin und Tonic? Vodka – Red Bull? Verständlich, geht ja auch schneller, und in vielen Bars und Clubs gibt’s meist auch nichts Aufwändigeres. Schade eigentlich, bei der Vielfalt an leckeren Cocktails! Wir finden, es ist an der Zeit diese mit einer ordentlichen Portion Aufmerksamkeit zu versehen.

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1. Fun  Facts:

  • Etwa 50% der asiatischen Bevölkerung verträgt Alkohol nicht so gut wie Europäer. Grund dafür ist das bei Asiaten nicht so stark ausgebildete Enzym Aldehyd-Dehydrogenasen.
  • Aperitif Drinks haben immer eine herb bittere Note. So wird der Speichelfluss anregt und der Körper ideal auf die Aufnahme des Essens eingestellt.
  • Russischer Vodka muss mind. 40% Vol. enthalten.

 

2. Die Top Spirituosen der Welt

Die Spirituosen die in keiner Bar fehlen sind: Gin, Whisky, Rum, Vodka und Tequila. Mithilfe dieser kann man schon fast alle Cocktails mixen.

Die Wirtschaftswoche veröffentlichte kürzlich ein Ranking der Top Spirituosenmarken der Welt. Hier die Top 3:

Platz 3 Geht an den Marktführer im Cognacbereich: Hennesy. Der Markenwert liegt 2015 bei: 3,379 Mrd. Dollar.

Platz 2 Belegt eine bei uns in Europa eher unbekannte Marke: der Hirse-Branntwein von Moutai, einer chinesischen Marke. Der Markenwert 2015: 4,483 Mrd. Dollar.

Platz 1 Johnnie Walker ist der meistverkaufte Scotch Whisky der Welt. 2015 liegt der Markenwert bei sagenhaften: 5,603 Mrd. Dollar.

 

3. Nicht gut: Zu kaltes Eis

Du hast richtig gelesen! Eis kann sehr wohl zu kalt sein. Nimmst du die Eiswürfel direkt aus dem Gefrierfach, sind sie möglicherweise zu kalt und kühlen so deinen Drink nicht richtig. Für einen optimalen Kälte-Wärme-Austausch die Eiswürfel besser ein paar Minuten draussen „vortauen“ lassen bevor du die Flüssigkeiten hinzugibst.

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4. Eiswürfel oder Crushed Ice?

Übrigens spielt auch die Form der Eiswürfel eine wichtige Rolle. Crushed Ice ist für Cocktails eigentlich ungeeignet, weil es so schnell schmilzt und so den Drink verwässert. Auch Hohleiswürfel (manchmal Eskimokondome genannt), die meist von Eismaschinen produziert werden, verwässern im Drink zu schnell.

Besser: Grosse eckige, oder runde Eiswürfel.

 

5. Viel Eis = Gute Bar

An den Eiswürfeln kann man übrigens auch etwas über die Qualität einer Bar aussagen. Denn: Eis ist bei uns meistens ein teurerer Bestandteil als Saft, Sirup oder Soda. Ist also viel Eis im Glas, heisst dies, dass nicht gegeizt wird. Keine Angst, nur weil mehr Eis im Glas ist, ist deswegen nicht weniger Alkohol im Drink!

 

6. Tequila ist nicht schlimmer als Wodka, Rum & co.

Jeder kennt ihn. Jeder fürchtet ihn. Den Morgen nach dem/den Tequila Shot(s). Warum nur, warum hat man nicht einfach „nein“ gesagt zu diesem Übeltäter?

Aber: Eigentlich ist Tequila nicht „schlechter“ als andere Spirituosen. Tequila ist eine Form der Spirituose Mezcal eines mexikanischen Agaven-Brands. Wie andere Spirituosen wird er also aus einem natürlichen Gewächs gewonnen und durchläuft einen oder mehrere Destillationsvorgänge. Je nachdem wird er danach in Holzfässern gelagert, durch welche er zu seiner manchmal goldgelben Färbung kommt. Je dunkler der Mezcal ist, umso länger wurde er gelagert und umso markanter ist das Aroma.

Der böse Kater am nächsten Morgen kommt nicht vom Tequila selbst. Schuld an den Kopfschmerzen ist die oft minderwertige Qualität des bei uns handelsüblichen Tequila. Dieser ist ein Mischgetränk, enthält billigen Zucker und nur etwa 51% Tequila aus der blauen Agave.

Tipp: Beim nächsten Mal einen Tequila aus 100% blauer Agave kaufen/geniessen. Dann hat der Kater keine Chance und deine Freunde werden staunen!

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7. Rezept: Gin Basil Smash

Zutaten:

5 cl     Gin

2 cl     Zuckersirup

2.5 cl  Zitronensaft

Frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen mit Eis shaken und in ein Tumbler (tiefes Glas) absieben. Mit einem Basilikumblatt dekorieren. Geniessen.

 

8. Rezept: Eigenkreation, Pfirsich-Rum

Neben den vorgegebenen Rezepten durften wir uns im Workshop auch frei und kreativ an der Bar austoben. Entstanden ist bei mir ein weihnachtlicher, leicht süsser Cocktail.

Zutaten:

5 cl    Dunkler Rum

2 cl    Peach Sirup

3 cl     Zitronensaft (Alternativ O-Saft)

Einen Schuss Mineralwasser o. Soda

Minzblatt und Zitrusschnitz zur Deko

Zubereitung:

Rum, Sirup und Saft mit viel Eis shaken und danach in Tumblerglas auf Eis absieben. Einen Schuss Mineralwasser dazu und gut umrühren. Mit Minze und Zitrusschnitz dekorieren. Servieren.

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9. Woher kommt das Wort Cocktail?

  • Weil „cock“ und „tail“ im Englischen „Hahn“ und „Schwanz“ bedeuten, wird es häufig mit einem farbigen Hahnenschwanz in Verbindung gebracht. Die bunten Farben der Drinks, so erzählt man, würden an einen Hahnenschwanz erinnern.
  • Eine andere Geschichte führt die Bezeichnung auf Hahnenkämpfe zurück, die früher in Mexiko häufig durchgeführt wurden. Der Besitzer des Siegerhahns riss dem Verliererhahn eine Feder aus und steckte diese an sein Getränk, um auf seinen Triumph anzustossen.

–> Die Wortherkunft ist bis heute nicht richtig geklärt. Klar ist nur, dass die Bezeichnung um etwa 1800 aufkam und sich zuerst im englischen Sprachraum verbreitete.

 

10. Alkohol schneller abbauen. Geht das?

Nun, nach all dieser Cocktailschlürferei wollen wir natürlich den Alkohol am Ende des Abends rascher wieder abbauen und hoffen, damit den Kater am nächsten Tag zu vermeiden und. Doch: helfen kalte Duschen, deftiges Essen oder Bewegung an der frischen Luft wirklich, den Alkohol schneller abzubauen?

Leider nicht: Kaffee trinken zum Beispiel kann sogar das Gegenteil bewirken. Und mehr als 0.2 Promille / h schafft die Leber nicht abzubauen- egal wie man dies zu beschleunigen versucht. Aber wer weiss, vielleicht gibt es da bald eine schlaue Erfindung?

Viel Spass beim zubereiten & geniessen!

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Die Truppe vom siroop Cocktailworkshop hat auch einen coolen Blog: shoppingmates.siroop.ch.

Reinschauen lohnt sich!

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