1. Challenge: Meditation

Meditation soll glücklich, entspannt und achtsam machen. Meditieren wir regelmässig werden wir fokussierter und ausgeglichener. Wie kann man dazu Nein sagen! Nur: Wie geht Meditation? Kann auch eine Stillsitz-Banause meditieren? Und bringt’s wirklich was? Unser Versuchskaninchen Alexandra hats ausprobiert.

Von Olivia Grubenmann

Als ich mich kürzlich mit Freunden über die Meditations-Challenge unterhielt, bekam ich mal zuerst ein Naserümpfen. „Da denke ich an esoterische Mantras, Räucherstäbchen und Yogamatten“, meinte eine Freundin. Ich musste zugeben, irgendwie haftet der Meditation auch in meiner Vorstellung etwas davon an.

Das sollte sich ändern, denn eigentlich braucht man zum meditieren weder Räucherstäbchen noch Matte, sondern einzig den Willen sich ein paar Minuten im Alltag zu reservieren, um herunterzufahren, auf den Körper zu achten, still zu werden. Meditieren kann man immer und überall. Selbst 10 Minuten in der Mittagspause können einem die nötige Portion Energie und Motivation für den Rest des Tages geben.

Meditation für die Gesundheit

Heute wird die positive Wirkung der Meditation auf den Geist, den Körper und die Gesundheit auch in der Wissenschaft anerkannt. Neurowissenschaftler sehen in der regelmässigen Meditation sogar ein Mittel gegen Angststörungen und Depressionen. Durch Meditation verändert sich nämlich die Struktur unseres Gehirns. Versuche zeigten, dass sich Testpersonen nach acht Wochen Meditation sozial stärker anerkannt fühlten und weniger mit negativen Gedanken und Schlafstörungen zu kämpfen hatten.

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Wie geht’s?

  1. Finde einen ruhigen Ort.
  2. Finde eine bequeme Position: Aufrecht sitzen, hinlegen, oder langsam gehen.
  3. Ersetze deine Gedanken mit bewusstem Atmen. Wenn deine Gedanken in den Vordergrund treten beobachtest du sie, und richtest dann deine Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Atem.
  4. Bleibe solange in dieser Position, bis du ganz ruhig bist und die Welt still zu stehen scheint.

Unser Versuchskaninchen: Alexandra

Alexandra (20) hat sich unserer ersten Challenge angenommen und eine Woche lang täglich meditiert. Ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und Tipps teilt sie hier mit euch.

Die ersten Tage20160420_123752ab

„Tag eins war ich absolut motiviert, diese Challenge zu schaffen. Ich denke oft über dutzende Dinge gleichzeitig nach, bin angespannt und gestresst. Ich wollte sehen, ob mir Meditation im Alltag helfen kann, Aufgaben gelassener anzugehen.

Ich habe mich zuvor etwas im Internet schlau gemacht und dann erwartungsvoll mit der ersten Meditation gestartet. Positiv: Ich war wirklich tiefenentspannt. Negativ: ich bin nach etwa 10 Minuten eingeschlafen. Naja, dachte ich. Es war mein erster Versuch.“

Das waren die Schwierigkeiten 

„Eine Schwierigkeit war, mir wirklich täglich etwa 20 Minuten Zeit zu nehmen. Verrückt eigentlich, denn es ist ja nicht viel. Doch immer war irgendwas los, nie war ich alleine. Abends nach der Arbeit war ich dann meist so müde, dass meine Gedanken während der Meditation dauernd abgeschweift sind. Dies hat sich jedoch gegen Ende merklich gebessert.“

Fazit: Ich versuche es nochmal

„Nach jeder Meditation fühlte ich mich ruhiger und leichter. Ich konnte mich sammeln und nach der Meditation wirklich klarer denken.

Ich habe es nur 5 Tage geschafft, ich habe am Wochenende leider aufgeben. Ich habe mir die Zeit einfach nicht genommen. Ich möchte es aber auf jeden Fall wieder versuchen. Dieses Mal lasse ich mich von einem Durchhänger nicht entmutigen und mache ein paar Minuten Meditation zu einer Priorität.“

Tipps

  1. Planen: Sich schon morgens zu überlegen wann und wo man meditieren könnte hilft, es dann auch wirklich zu tun.
  2. Sich einen ruhigen Ort suchen. Wenn das tagsüber nicht möglich ist kann man morgens oder abends zu Hause meditieren.
  3. Keine Ablenkung. Handy und Laptop sollten weit weg sein.
  4. Nicht aufgeben! Anfangs schweift man mit den Gedanken oft ab. Das ist ok, es wird einfacher, man steigert sich.

Meditation soll glücklich, entspannt und achtsam machen. Meditieren wir regelmässig werden wir fokussierter und ausgeglichener. Wie kann kam dazu Nein sagen! Nur: Wie geht Meditation? Kann auch eine Stillsitz-Banause meditieren? Und bringt’s wirklich was?

Von Olivia Grubenmann

Als ich mich kürzlich mit Freunden über die Meditations-Challenge unterhielt, bekam ich mal zuerst ein Naserümpfen. „Da denke ich an esoterische Mantras, Räucherstäbchen und Yogamatten“, meinte eine Freundin. Ich musste zugeben, irgendwie haftet der Meditation auch in meiner Vorstellung etwas davon an.

Das sollte sich ändern, denn eigentlich braucht man zum meditieren weder Räucherstäbchen noch Matte, sondern einzig den Willen sich ein paar Minuten im Alltag zu reservieren, um herunterzufahren, auf den Körper zu achten, still zu werden. Meditieren kann man immer und überall. Selbst 10 Minuten in der Mittagspause können einem die nötige Portion Energie und Motivation für den Rest des Tages geben.

Meditation und Wissenschaft

Heute wird die positive Wirkung der Meditation auf den Geist, den Körper und die Gesundheit auch in der Wissenschaft anerkannt. Neurowissenschaftler sehen in der regelmässigen Meditation sogar ein Mittel gegen Angststörungen und Depressionen. Durch Meditation verändert sich nämlich die Struktur unseres Gehirns. Versuche zeigten, dass sich Testpersonen nach acht Wochen Meditation sozial stärker anerkannt fühlten und weniger mit negativen Gedanken und Schlafstörungen zu kämpfen hatten.

Wie geht’s?

  1. Finde einen ruhigen Ort.
  2. Finde eine bequeme Position: Aufrecht sitzen, hinlegen, oder langsam gehen.
  3. Ersetze deine Gedanken mit bewusstem Atmen. Wenn deine Gedanken in den Vordergrund treten beobachtest du sie, und richtest dann deine Aufmerksamkeit wieder zurück auf den Atem.
  4. Bleibe solange in dieser Position, bis du ganz ruhig bist und die Welt still zu stehen scheint.

Unser Versuchskaninchen: Alexandra

Alexandra (20) hat sich unserer 1.Challenge angenommen und eine Woche lang täglich meditiert. Ihre Erfahrungen, Schwierigkeiten und Tipps teilt sie hier mit euch.

Vom hektischen Alltag wegkommen

„Tag eins war ich absolut motiviert, diese Challenge zu schaffen. Ich wollte sehen, ob mir Meditation im Alltag helfen kann, Aufgaben gelassener anzugehen. Ich denke oft über dutzende Dinge gleichzeitig nach, bin angespannt und gestresst.

Ich habe mich zuvor etwas im Internet schlau gemacht und dann erwartungsvoll mit der ersten Meditation gestartet. Positiv: Ich war wirklich tiefenentspannt. Negativ: ich bin nach etwa 10 Minuten eingeschlafen. Naja, dachte ich. Es war mein erster Versuch.“

Schwierigkeiten

„Eine Schwierigkeit war, mir wirklich täglich etwa 20 Minuten Zeit zu nehmen. Verrückt eigentlich, denn es ist ja eigentlich nicht so viel. Doch immer war irgendwas los, nie war ich alleine. Abends nach der Arbeit war ich dann meist so müde, dass meine Gedanken während der Meditation dauernd abgeschweift sind. Dies hat sich jedoch gegen Ende merklich gebessert.“

Fazit: Leicht und ausgeglichen

„Nach jeder Meditation fühlte ich mich ruhiger und leichter. Ich konnte mich sammeln und nach der Meditation wirklich klarer denken.

Ich habe es nur 5 Tage geschafft, ich habe am Wochenende leider aufgeben. Ich habe mir die Zeit einfach nicht genommen. Ich möchte es aber auf jeden Fall wieder versuchen. Dieses Mal lasse ich mich von einem Durchhänger nicht entmutigen und mache ein paar Minuten Meditation zu einer Priorität.“

Tipps

  1. Planen: Sich schon morgens zu überlegen wann und wo man meditieren könnte hilft es dann auch wirklich zu tun.
  2. Sich einen ruhigen Ort suchen. Wenn das tagsüber nicht möglich ist kann man morgens oder abends zu Hause meditieren.
  3. Keine Ablenkung. Handy und Laptop sollten weit weg sein.
  4. Nicht aufgeben! Anfangs schweift man mit den Gedanken oft ab. Das ist ok, es wird einfacher, man steigert sich.

2 Comments

  1. Ach, an der Challenge bin ich gefühlt schon Jahre dran!^^ So oft davon gelesen und gehört (auch aus dem Bekanntenkreis), welch wunderbaren Wirkungen regelmäßiges Meditieren haben kann. Dennoch scheint dieses Sich-Zeit-Nehmen ein unüberwindbares Hindernis zu sein…
    Genauso wie mit der Meditation (auch was die Räucherstäbchen-Vorurteile betrifft^^) ergeht es mir übrigens auch mit Yoga. Fühlt sich super an, wenn man es regelmäßig macht. Wenn.

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